Athleisure-Look: Vom Training direkt in den Alltag

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Wie du mit den richtigen Basics vom Training nahtlos in den Alltag wechselst – stilvoll, bequem und ohne Umziehen. Meine Lieblings-Kombinationen für jeden Tag.

Wie ich im letzten Artikel ja bereits erwähnt habe, ist schöne Sportkleidung für mich tatsächlich ein Motivationsfaktor. Wenn ich mich in meinem Outfit wohlfühle, fällt mir der Start leichter. Tatsächlich trage ich meine Trainingslooks so gern, dass ich sie oft auch für alltägliche Momente oder sogar für berufliche Ereignisse kombiniere.

Was Athleisure für mich bedeutet

Für mich hat Athleisure wenig mit einem Trend zu tun, sondern mit einem ganz praktischen Wunsch: nicht ständig zwischen „Sport-Ich“ und „Alltags-Ich“ hin- und her wechseln zu müssen. Nach der Pilates-Klasse noch schnell einkaufen? Nach dem Krafttraining direkt zum Kaffee mit einer Freundin? Nach dem Office direkt ins Gym? Früher hieß das oft, eine große Sporttasche mitschleppen oder sich mehrmals umziehen müssen. Heute ziehe ich morgens ein Outfit an, das den ganzen Tag mitmacht – vom Training bis zum Feierabend. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch die Frage „Was ziehe ich heute an?“, die mir gefühlt jeden Morgen Zeit raubt.

Die Basics, die für mich immer funktionieren

Ich habe mit der Zeit ein paar Teile gefunden, die bei mir wirklich immer wieder zum Einsatz kommen – egal, ob beim Barre, Pilates oder Krafttraining. Wer beim Sport stark ins Schwitzen gerät, sollte natürlich ein Wechselshirt dabei haben, ansonsten schwöre ich auf diese Basics:

Leggings, die auch außerhalb des Studios gut aussehen. Nicht jede Trainingsleggings ist automatisch alltagstauglich. Manche sind zu dünn, zu sportlich geschnitten, wild gemustert oder farblich nicht zu dem passend, was ich später noch tragen möchte. Ich achte inzwischen auf Modelle, die auch mit einem Blazer oder einer Oversized-Bluse funktionieren.

Ein vielseitiges Sport-Top oder Longsleeve. Etwas, das sich sowohl unter einer offenen Blouson-Jacke gut macht als auch allein getragen werden kann, ohne zu sehr nach Sportlook auszusehen. Am besten verzichtet man dafür auf große Logos, sondern setzt auf schlichtere Pieces.

Sneaker, die beides können. Ein Glück sind Running Schuhe zurzeit super angesagt. Sie sehen sowohl im Alltag lässig aus als auch zum Trainingslook und du kannst sie direkt für die Sporteinheit anlassen. Wobei du bei Kursen wie Pilates, Barre und Co. eh nur Socken benötigst.

Eine leichte Jacke als Übergangsteil. Perfekt, um aus einem reinen Trainingslook in Sekundenschnelle ein Alltags-Outfit zu machen, ohne die restliche Kleidung zu wechseln. Auch eine coole Jeansjacke wertet jeden Look auf.

Worauf ich beim Kauf von Sportkleidung achte

Mittlerweile gibt es unzählige Marken, die Sportkleidung in den verschiedensten Preiskategorien anbieten. Die gute Nachricht: auch günstige Produkte können super sein. Ich achte beim Kauf meiner Sportkleidung vor allem auf folgende Kriterien:

  • Material: Es muss atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit schnell abtransportieren. Zudem soll es sich angenehm auf der Haut anfühlen, damit ich es stundenlang tragen kann. Baumwolle zum Beispiel eignet sich nicht, da es zu langsam trocknet. Funktionsmaterialien wie Polyester, Elastan, Nylon und Lycra sind hingegen strapazierfähig und atmungsaktiv. Merinowolle ist eine nachhaltige Alternative.

  • Vielseitigkeit: Lässt sich das Teil auch mit Kleidungsstücken kombinieren, die ich sowieso schon im Schrank habe? Je flexibler, desto eher landet es wirklich in meinem Kleiderschrank und wird regelmäßig getragen.

  • Farbe: Ich greife bewusst meist zu gedeckten Tönen oder Farben, die zu meinem restlichen Kleiderschrank passen. Zudem sieht man beispielsweise bei Schwarz oder einigen Mustern nicht so schnell, wenn man stark geschwitzt hat beim Workout.

Fazit

Athleisure ist für mich am Ende keine Stilfrage, sondern eine Frage der Alltagstauglichkeit. Weniger Umziehen, weniger Entscheidungen, mehr Zeit für die Dinge, die wichtig sind. Mit ein paar durchdachten Basics – Leggings, vielseitige Tops, die richtigen Sneaker und eine Übergangsjacke – lässt sich der Sprung vom Training in den Alltag erstaunlich mühelos gestalten. Und mein Tipp: Hab genug Pieces im Schrank. Denn, wenn man nach jedem Workout direkt waschen muss, wirst du seltener zum Sport gehen, als geplant.

Im nächsten Artikel geht's dann darum, wie ich Sport auch dann unterbringe, wenn der Alltag mal ganz anders aussieht als sonst – zum Beispiel auf Reisen.

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Zuhause trainieren: Das brauchst du wirklich (und was nicht)