Meine Trainingswoche: So sieht Sport in meinem Alltag aus

Wie ich zwischen Job, Ballett, Barre und Krafttraining meine Woche plane – ein Einblick in meine persönliche Routine.

Im letzten Artikel ging es um die Frage, was du für dein Home-Gym wirklich brauchst – heute nehme ich dich mit hinter die Kulissen und zeige dir, wie meine Trainingswoche aussieht. Das ist natürlich kein Plan, den du 1:1 übernehmen musst, sondern eher ein wenig Inspiration, wie eine sportliche Woche aussehen kann, die Spaß macht. Mir ist nämlich eins wichtig: Workouts und Bewegung sollen Spaß machen und keine Qual sein. Du hasst joggen, quälst dich aber trotzdem unregelmäßig vor die Tür? Dann lass es bleiben. Suche dir lieber die Disziplin, zu der du dich nicht aufraffen musst. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, von Zumba über Schwimmen bis zu Hyrox oder Pilates und Yoga – teste dich so lange durch, bis du das Passende für dich und deinen Alltag gefunden hast.

Wie eine typische Woche bei mir aussieht

Mir hilft es, feste Kurse oder Trainingseinheiten an feste Tage zu knüpfen. Freitags und sonntags bin ich beim Ballett, das – wenn du mich fragst – beste Training. Es macht wahnsinnig viel Spaß und ist richtig anstrengend. Dafür muss man auch kein Profi sein, ich habe erst vor zwei Jahren wieder in einem Beginner-Kurs angefangen und liebe es seitdem. Montags und dienstags stehen meist Barre oder Pilates-Kurse an. Am Mittwoch genieße ich dann meine wohlverdiente Pause. Am Donnerstag kommt mein Equipment zum Einsatz und ich lege eine kleine Kraft-Einheit zu Hause ein. Samstags ist ebenfalls Pause angesagt, da bin ich meist eh den ganzen Tag draußen unterwegs und laufe viele zu Fuß.

Wer sich feste Tage mit festen Zeiten raussucht, verschiebt diese seltener. Das kann auch im Home-Gym funktionieren. Wenn du weißt, dass dienstags um 19 Uhr deine Zeit für dich ist, dann verplanst du sie nicht so schnell um. Und wenn doch mal etwas dazwischenkommt, ist das völlig in Ordnung. Auch ich habe mal andere Pläne oder schlichtweg keine Lust.

Wie kann ich Sport zeitlich in den Alltag einbauen?

Warum meine Trainingswoche überhaupt funktioniert: Ich warte nicht auf den perfekten Moment. Feste Kurse trage ich mir wie jeden anderen Termin in den Kalender ein – das schafft Verbindlichkeit, die mir hilft, nicht spontan abzusagen. Bei allem, was zu Hause stattfindet, sieht die Sache anders aus. Krafttraining oder kurze Einheiten auf der Matte quetsche ich meist in die Mittagspause, wenn ich merke, dass mir sonst am Schreibtisch die Decke auf den Kopf fällt. An stressigen Tagen ist genau das mein Rettungsanker – kein Umziehen für den Weg ins Studio, keine Anfahrt, einfach direkt loslegen.

Manchmal sind es auch nur 20 Minuten am Abend, bevor ich mich aufs Sofa setze. Wer nicht aus dem Homeoffice arbeitet, zieht am besten direkt beim Reinkommen in die Wohnung seine Sportklamotten an. Keine kurze Pause auf der Couch, sonst kommt man nicht mehr hoch. Wichtiger als die perfekte Uhrzeit ist für mich: Rein ins Sportoutfit und die Entscheidung ist gefallen, bevor der innere Schweinehund überhaupt zu Wort kommt.

Wie motiviere ich mich zum Sport?

Neben festen Terminen und smarter Planung gibt es noch einen Motivations-Trick, den man nicht unterschätzen darf. Gut sitzende und stylische Sportkleidung. Das klingt vielleicht erst mal oberflächlich, ist für mich aber an manchen Tagen ein Game Changer. Wenn ich mich in meinem Look wohlfühle und gern in die Spiegel gucke, fällt es mir leichter, überhaupt erst auf die Matte oder ins Studio zu gehen. Gerade an Tagen, an denen die Motivation wackelt, ist ein Lieblings-Outfit manchmal genau der kleine Schubs, den ich brauche.

Ein weiterer Punkt, der mir hilft: Ich mache mir bewusst, dass nicht jede Einheit perfekt sein muss. An manchen Tagen reicht auch eine kurze Session oder auch einfach mal ein Spaziergang. Hauptsache, ich bleibe in Bewegung, ohne mich unter Druck zu setzen.

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